Solarprämie für E-Autos

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Milliarden gelockert und die ökologische Herausforderung vergessen? Wir erinnern uns noch alle an das komplizierte Klimaschutz- Paket, bei dem die Pendler mit den größten Entfernungen auch noch extra gefördert werden sollten. Wenn jetzt noch obendrauf eine Abwrackprämie kommt, dann ist es die Maximierung ökologischer Sünde.

Wir haben Freiflächen auf den Dächern

Aber in Kombination mit Solaranlagen könnte daraus ein Schuh werden: 90 % der Gebäude außerhalb der Metropolen sind ein- oder zweistöckig, ein großer Teil Einfamilienhäuser und die übrigen sind kleinere Wohnblocks. Fast alle haben Dächer, die ideal zur Nutzung mit Photovoltaik geeignet sind. Was also liegt näher, als diese Möglichkeiten zu nutzen und die Förderprämien nur der Elektromobilität zukommen zu lassen zusammen mit einer Eigenversorgung mit Solarstrom. Das liegt genau auf der Linie der Bundesregierung, die sich mehr Elektromobilität wünscht. Und es liegt genau im Trend der Förderung Erneuerbarer Energien.

Ob das dann an das öffentliche Netz angeschlossen wird oder autark mit einem kleinen Pufferspeicher ist, kann der Situation und den Angeboten der lokalen Versorger überlassen bleiben. Primär ist wichtig, dass in dieser Kombination fossile Mobilität vermieden wird und die Förderung alter Automobiltechnik ebenfalls.

Die Geduld der Natur ist zu Ende

Inzwischen trocknen in Norddeutschland sogar die jahrhundertealten Nadelwälder weg. Aber noch immer gibt es Lobbyisten und Karrierepolitiker, die stur in die von den Konzernen vorgegebene Richtung laufen. Deshalb, ganz unabhängig von obigem Vorschlag, unterstützt unbedingt die Kampagne von Fridays 4 Future gegen die geplante Abwrackprämie.!

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